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Die Halle in der Lüttkoppel ist dafür bekannt (wenn nicht sogar berüchtigt), dass sie den schnellen Handball fördert. Dies tat sie auch an diesem Sonntagabend wieder. Jeder Ball der nicht im Netz landet (und sogar solche) fällt dem Torhüter vor die Füße, womit 40% des Gegenstoßes schon geschafft wären. Nach dieser Einleitung weiß der interessierte Handballfan worauf der folgende Spielbericht hinausläuft…
Alles begann mit einer Führung der Heimmannschaft (SCALA). Dies sollte jedoch für die nächsten 15 Minuten die letzte Führung der Gastgeber gewesen sein. Nach einer 1:2 Führung nach 3 Minuten begann das Spiel für uns vielversprechend. Man besann sich auf jene Stärken welche schon desöfteren den Sieg einbrachten. Wir trugen unsere Angriffe besonnen vor und verwerteten die Chancen welche wir uns so erspielten. Aufgrund der eigenen verwandelten Tore boten wir SCALA wenig Möglichkeiten zum schnellen Spiel. Von den Gegenstößen die Sie spielen konnten vergaben dann den einen oder anderen, was uns nach 16 gespielten Minuten zu einem 5:6 für den THB führt.
Leider war das dann auch die letzte Führung für uns in diesem Spiel….
Noch in der 16 Minute ging SCALA durch zwei schnelle Tore mit 7:6 in Führung und sollte diese bis zum Ende des Spiels auch nicht mehr hergeben. Wir haben uns diesbezüglich allerdings auch nicht aufgedrängt. Es trat das ein, was in diesem Bericht bereits anfangs angedeutet wurde, wir erspielten uns zwar unsere Chancen, vergaben diese allerdings leichtfertig. Für den regelmäßigen Leser unserer Spielberichte keine Neuigkeit. Die somit unumgänglichen Gegenstöße verwertete SCALA zwar nur in gefühlten 60% der Fälle, da wir ihnen jedoch gefühlte 25 Möglichkeiten im Verlauf des Spiels dazu gaben war der Endstand von 27:17 nur die logische Konsequenz.
Auf den genauen Spielverlauf soll an dieser Stelle nicht genauer eingegangen werden. Eine Beispielhafte soll an dieser Stelle genügen:
- Wir spielen 2 mal durch um uns zu positionieren. Anschließend wird der Ball einmal mit Druck durchgespielt und es ergibt sich eine Lücke in der SCALA Deckung. Spieler X nutzt diese, kommt zum Torwurf und …. Verwirft. Der Ball fällt dem Torhüter von SCALA vor die Füße und er wirft einen langen Pass auf seiner beiden Mitspieler welche schon begierig von unserem 6er warten. Pass gefangen, Torwurf, Tor.
Der eine oder andere mag jetzt einwerfen, dass nicht alle Gegenstöße zum Torerfolg führten…stimmt. Dank Ole, dem wohl einsamsten Spieler des Abends (seine Abwehr sah er eher selten vor sich stehen) war nicht jeder Ball ein Treffer. Trotzdem ist der entscheidende Punkt, dass wir uns die Tore vorne eingefangen haben. Hätten wir vorne nicht andauernd verworfen, wären wir schneller hinten gewesen…hätte,wäre,wenn.
SCALA war jung, dynamisch und schnell, in der 6 vs. 6 Situation allerdings nicht zwingend gefährlich. Mussten Sie aber auch nicht sein, denn an diesem Sonntag haben wir ihr Spiel gespielt, nicht unseres…
Danke an Daniel für seine Unterstützung (es war hoffentlich nicht zu schlimm ^^)
Tore: Preisi 6, Rainer 4, Daniel 2, Rober 1, Frenzel 1, Sedi 1, Olli 1, Tobi 1, Paddi, Dino, Thorsten, Mardt, Dopi (TW), Ole (TW) |